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Kürzlich gingen 3 Volontäre aus unserem Reha-Zentrum nach Bonn in Deutschland. Die Namen der Volontäre
sind: Benjamin und noch 2 Männer, beide mit dem Namen Igor. Alle von ihnen haben das Reha-Programm
in unserem Reha-Zentrum erfolgreich abgeschlossen.
Das Ziel dieser Missionsreise ist es, den lokalen Gemeinden
in Deutschland zu helfen ihre eigenen Reha-Zentren zu eröffnen.
Bericht aus Deutschland:
Als wir in Deutschland ankamen, wurden wir von Gemeindemitgliedern abgeholt und sie brachten uns
zu dem Haus (zu sehen im Hintergrund des Fotos), das uns für unseren vorübergehenden Aufenthalt zur
Verfügung gestelltn wurde. Wir sind dankbar für diese freundliche Unterbringung. Wir sind im Moment
noch auf der Suche nach einem adäquaten Haus für den Reha-Dienst.

In den verschiedenen lokalen Gemeinden gibt es verschiedene Arten von sozialen Diensten. Und wir arbeiten mit
diesen lokalen Gemeinden so viel wie möglich zusammen.
Dienstags helfen wir mit, Essen für die Bedürftigen in Rainbach auszuteilen.

Mittwochs haben wir mit Evangelisationen in Bonn begonnen. Gott segnete uns und half uns zu predigen, sowohl
zu Drogenabhängigen als auch zu solchen, die bereits aufgehört haben Drogen zu nehmen, aber noch immer
nicht ihren Platz im Leben gefunden haben, wo die Leere ihrer Seelen gefüllt wird. Einer unserer evangelistischen
Einsätze fand an einem Ort statt, der „Clean group” (Reinigungsgruppe) genannt wird. (Ein wöchentliches
Programm der Landesregierung für russisch-sprechende Drogenabhängige und ehemals Abhängige).

Die Stelle in der Bibel, die Gott uns für unseren Dienst hier gegeben hat, lautet:
Die Elenden und Armen suchen Wasser und finden keines; ihre Zunge verdorrt vor Durst. Ich, der Herr, will sie
erhören; ich, der Gott Israels, will sie nicht verlassen.
Ich lasse Ströme hervorbrechen auf kahlen Höhen und
Quellen inmitten der Täler; ich mache die Wüste zum Wasserteich und dürres Erdreich zu Wasserquellen.
Ich setze Zedern, Akazien, Myrten und Ölbäume in der Wüste; ich pflanze Wacholderbäume, Platanen und Zypressen
miteinander in der Steppe;
damit alle miteinander es sehen und erkennen und es sich zu Herzen nehmen und ermessen,
daß die Hand des Herrn dies gemacht, daß der Heilige Israels es geschaffen hat.
(Jesaja 41, 17-20)
Dienstags helfen wir die Rentner mit Brot zu versorgen. Um die 100 Personen nehmen daran teil. Viele von ihnen
sind Juden. Wir geben ihnen nicht nur das natürliche Brot, sondern ebenso auch geistliche Nahrung.

An den Abenden gehen wir zusammen mit den lokalen Gemeinde-Leitern zur Busstation, einem Platz, an dem
sich immer viele Drogen- und Alkoholabhängige aufhalten. Dort predigen wir über die Wunder, die Gott in
unseren Leben gewirkt hat. Zusätzlich versorgen wir sie auch mit natürlicher Nahrung.

Wir sind noch dabei einen angemessenen Platz für Reha-Zentren in Deutschland ausfindig zu machen.
Wir haben verschiedene Möglichkeiten für einen guten Platz ausgekundschaftet, an dem wir solch ein
Reha-Zentrum aufbauen können. Leider hatten wir bisher noch keinen Erfolg, eine geeignete Stätte zu
finden. Dennoch glauben wir, dass dies nun eine großartige Zeit ist, weil dies eine wunderbare Gelegenheit
für uns ist, um die lokalen Gemeindeleiter besser kennenzulernen, indem wir den Bedürftigen dienen.
Bei einem unseren Besuchen dort in Düsseldorf gingen wir auch in die Gemeinde von Pastor Paul. Während
wir dort waren, besuchten wir auch Dima an seinem Geburtstag. Dima hat erfolgreich das Reha-Programm
in unserem Reha-Zentrum in Israel abgeschlossen. Er hat ein Verlangen Gott zu dienen.

Dieses Verlangen erkennend, nahmen wir uns Zeit mit ihm.

Am Ende der Woche gingen wir gemeinsam mit der Gemeinde von Pastor Mario für 3 Tage zu einem
altertümlichen Schloss. Wir genossen die Möglichkeit die Gemeindemitglieder besser kennenzulernen.
Auf unserem Weg zum Schloss sahen wir viele interessante Plätze.
Zum Beispiel ein Fahrrad aus der Steinzeit, das von ansässigen Archäologen entdeckt wurde :-)

Wir sahen auch verschiedene interessante Häuser, die Inschriften tragen, wie z.B.:
Diesem Haus wolle Gott Frieden geben — samt allen, die darin leben.

Einige der Bewohner dieser Häuser haben ihre eigenen speziellen Kommentare entworfen, die verschiedene
Arten von Segen für ihre eigenen speziellen Häuser beschreiben, wie zum Beispiel: Gott schütze dieses
Haus vor Sturm und Feuer, vor Ämter, Planung und vor Steuer.

Als wir dann im Schloss waren, hatten wir die großartige Gelegenheit — im wahrsten Sinne des Wortes -
einen Brustpanzer der Gerechtigkeit anzuziehen.

Auf unserem Weg zurück vom Schloss haben wir das Reha-Zentrum in Blankenheim besucht und haben
dort Freundschaft mit den Leitern und Rehabilitanden geschlossen.

Nach langen Reisen und Übersetzungen vom Deutschen ins Russische konnte man Igor häufig beim
Bibel-Lesen sehen :-)

Fortsetzung folgt ...
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